Frieden im Nahen Osten

Foto: LWB/M. Renaux
LWB ruft US-Präsident Trump auf, Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft auch nicht dorthin zu verlegen

GENF (LWI) – In einem offenen Brief an US-Präsidenten Donald J. Trump bringen der Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB), Erzbischof Dr. Panti Filibus Musa, und der LWB-Generalsekretär Pfarrer Dr. h.c. Dr. h.c. Martin Junge ihre tiefe Bestürzung über die Nachricht zum Ausdruck, dass der US-Präsident beabsichtigt, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Botschaft seines Landes von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

„Diese einseitige Maßnahme steht im Widerspruch zur langjährigen Position der internationalen Gemeinschaft, nach der Jerusalem eine Stadt mit zwei Völkern und drei Religionen ist.“

Sie seien tief besorgt, dass „ein solcher Schritt die Aussicht auf einen israelisch-palästinensischen Frieden konterkarieren und verbreitete Gewalt im Nahen Osten und dem Rest der Welt auslösen könnte. Der Nahe Osten und der Rest der Welt brauchen Frieden und nicht mehr Gewalt.“ Frieden im Nahen Osten weiterlesen

Gemeinsame Stellungnahme von LWB und Vatikan

Ich bin von verschiedenen Seiten nach der gemeinsamen Stellung
von Lutherischen Weltbundes und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen am Reformationstag gefragt worden, in der beide Seiten betonen, das Ziel eines erneuerten Einsatzes im theologischen Dialog liege darin, die Hoffnung vieler lutherischer und katholischer Glaubender wahr werden zu lassen, die sich danach „sehnen […], die Eucharistie an einem Tisch zu empfangen als konkreten Ausdruck der vollen Einheit.“
Diese Stellungnahme finden Sie hier in vollem Wortlaut.

Versöhnungsgottesdienst in Iphofen

Ich habe mir den Reformationstag ökumenisch gewünscht. Herzlichen Dank allen, die darauf eingegangen sind. Ich war mir ja nicht sicher, ob das gelingt. Es hat funktioniert und wie.
Tief bewegt bin ich immer noch von den vielen Menschen, die diesen Gottesdienst mitgefeiert haben, von den Tränen, die geflossen sind, von dem großem Engagement und der ansteckenden Begeisterung. Herzlichen Dank auch an Adam Was und Hanjo von Wietersheim, ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen und an alle, die diesen Gottesdienst musikalisch mitgestaltet haben, an unsere Kirchenmusikdirektorin Marianne Schmidt und den Posaunenchor!
Meine kurze Ansprache können Sie hier noch einmal nachlesen.

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Baumpflanzung am Reformationstag

Auf dem Tannenberg habe ich zusammen mit Pater Wilson in Vertretung des erkrankten Hüttenheimer Pfarrers Subatzus einen Apfelbaum gepflanzt. Wie Sie sehen können, waren erstaunlich viele Menschen auf den Tannenberg gekommen. Etwas windig, aber dafür mit herrlichem Panorama auf das Bullenheimer Paradies. Baumpflanzung am Reformationstag weiterlesen

Eisleben


Luthers Sterbehaus und Luthers Geburtshaus liegen in der gleichen Stadt. Welch wundersame Fügung. Der Posaunenchor hat sich die gut gemachte Ausstellung im Sterbehaus auf dem Weg nicht entgehen lassen. Ganz besonderen Eindruck hat die Taufkirche Luther auf uns alle gemacht.
So kann man eine alte Kirche behutsam mit der Moderne in Verbindung bringen und die Konzentration auf das Wesentliche, die Gnade, die Gott uns in der Taufe unverbrüchlich zusagt, lenken.

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