Es gibt etliche Reaktionen auf die Tatsache hin, dass der Dekanatsbezirk Markt Einersheim als erster Dekanatsbezirk in Bayern Partner von united4rescue geworden ist.

Manche schreiben mir. Darüber freue ich mich, weil ich mich mit Argumenten auseinandersetzen kann.

Andere nutzen den „Mag ich“ bzw. den „Mag ich nicht“ Button. Das kann man natürlich machen, dazu ist er ja auch da. Ist aber nicht so hilfreich, weil man dann nicht weiß, welche Argumente im Hintergrund stehen. Interessanterweise haben mittlerweile diejenigen, die das nicht mögen, alle anderen, die das gut fanden, verdrängt.

Viele meinen, dass Sie zu wenig wissen. Hier ist es gut, sich zu informieren. Die entsprechende Website finden Sie im Beitrag zuvor. Sehr spannend ist ein Beitrag aus der Zeit, den Sie hier finden. Viele meinen auch, das sei alles eine Sache der Politik. Das ist richtig. Allerdings macht die Politik hier zu wenig.

Wir wissen, dass im zu Ende gehenden Jahr 2019 bereits 743 Menschen ertrunken sind (Quelle: missingmigrants.iom.int). Die Dunkelziffer ist vermutlich weit höher. Das wird verdrängt und oft einfach hingenommen. Dagegen muss man als Christin und Christ etwas machen, so meine ich.

Freilich weiß ich auch, dass ein Schiff keine Flotte ist und dass es unendlich viele Fragen gibt, die nicht geregelt sind. Das würde uns auch überfordern. Es geht vielmehr darum ein Zeichen zu setzen. So wie Gott an Weihnachten ein Kind in die Krippe gelegt hat. Aus Sorge um uns Menschen, um uns nahe zu sein, ohne vor den Konsequenzen zurück zu schrecken, die das nach sich zieht.

Mich macht das zumindest nachdenklich.

1 Kommentar

Man muss einfach als Mensch handeln,Gott ist Mensch geworden,es ertrinken nicht nur Menschen,es leiden auch viele in denFlüchtlingslagern.
Die evangelische Kirche hätte die Möglichkeit auch hier diese Kinder aufzunehmen.

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