Licht für den Frieden

Ich möchte noch einmal dazu einladen, in der Fastenzeit am Abend um 19 Uhr ein Licht für den Frieden in ein Fester zu stellen. Wir werden dazu die Glocken läuten lassen und ich kann Ihnen sagen, dass die Nachbardekanate Castell und Kitzingen und unsere katholischen Geschwister in der Diözese Würzburg und der Erzdiözese Bamberg sich diesem Aufruf angeschlossen haben.

Es kann ein starkes Signal für ein gemeinsames Zusammenstehen sein, ein Akt der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die unter diesem furchtbaren Überfall leiden. Wenn Sie möchten dann sprechen Sie dieses Gebet, das ab Montag auch in unseren Kirchen ausliegen wird:

Gott, 
 
wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind,
wie gefährdet unsere Ordnungen,
das erleben wir in diesen Tagen.
 
Wer sieht uns mit unserer Hilflosigkeit und Angst?
 
Wütend und fassungslos erleben wir, 
wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden. 
Wie am Rand Europas ein Krieg beginnt. 
Was geschieht als Nächstes? 
Welchen Informationen können wir trauen? 
Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde? 
 
Sieh du die Not.

Sieh unsere Angst. 
 
Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz, 
innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung. 
Wir bringen dir unsere Sorgen. 
Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten,
und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.
 
Höre, Gott, was wir dir in der Stille sagen: 

 
Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten
– für uns und für das Leben und für die Freiheit 
und gegen den Terror der Diktatoren, – 
denn du, unser Gott, alleine.  
Halleluja, Kyrie eleison. Herr Gott, erbarme Dich!
 
Amen.

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